SiteMinder-Bericht enthüllt bedeutenden Wandel bei der Recherche von Reisenden für ihre Hotelaufenthalte im Jahr 2026
Der „Changing Traveller Report 2026“ von SiteMinder beleuchtet, wie Hotelgäste aus verschiedenen Märkten im kommenden Jahr ihre Reise vor der Anreise und ihren Aufenthalt vor Ort gestalten werden.
Laut dem heute veröffentlichten „Changing Traveller Report 2026“ von SiteMinder haben Online-Reisebüros (OTAs) Suchmaschinen als wichtigste Anlaufstelle für Reisende bei der Hotelsuche abgelöst. 26 Prozent der befragten Reisenden beginnen ihre Hotelsuche mittlerweile auf einem OTA, im Vergleich zu 18 Prozent im Vorjahr. Der Anteil derjenigen, die mit einer Suchmaschine beginnen, ist hingegen von 36 auf 21 Prozent gesunken.
Die Mundpropaganda von Freunden und Familie hat sich von 7 % auf 14 % verdoppelt, bekannte Hotelmarken sind von 3 % auf 7 % gewachsen, während die Nutzung von KI als Ausgangspunkt für die Suche 4 % erreicht hat, gegenüber 1 % im Vorjahr – wobei dieser Anteil bei der Generation Z und den Millennials noch höher liegt.
„Die Hotelsuche ist dynamischer denn je“, sagt Trent Innes, Chief Growth Officer bei SiteMinder. „Nicht nur die Ausgangspunkte der Recherche diversifizieren sich, sondern Reisende wechseln auch nahtloser zwischen verschiedenen Kanälen und nutzen oft mehrere gleichzeitig, um sich ihrer Entscheidungen sicherer zu werden. Diese nicht-lineare Suche ist zum natürlichen Rhythmus der modernen Reiseplanung geworden.“
Während KI für die erste Hotelsuche noch ein aufstrebender Kanal ist, wird die Technologie den gesamten Buchungsprozess rasant verändern. Laut SiteMinder wünschen sich mittlerweile 80 Prozent der Reisenden KI-gestützte Funktionen, wobei Preisüberwachung und Benachrichtigungen (44 %) ganz oben auf ihrer Wunschliste stehen.
Für den Bericht, die weltweit größte Verbraucherstudie zum Thema Unterkünfte, wurden 12.000 Reisende in 14 Ländern befragt, darunter Australien, China, Frankreich, Indien, Spanien, Thailand, Großbritannien und die USA.
Außerdem wurde Folgendes festgestellt:
Die beliebtesten Reiseziele weltweit bleiben stabil: Japan (17 %), die USA (10 %) und Frankreich (10 %) behalten ihre Spitzenpositionen für 2026, während Südkorea dank des wachsenden Einflusses der K-Kultur auf den vierten Platz (9 %) gesprungen ist.
Der Weg von Online-Reisebüros zu Direktbuchungen gewinnt an Bedeutung: 18 % der Reisenden, die ihre Suche auf einem Online-Reisebüro beginnen, buchen letztendlich direkt bei ihrem Hotel. Dieser Trend hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozentpunkte verstärkt.
Eventgetriebenes Reisen nimmt Fahrt auf: 63 % der Befragten gaben an, im nächsten Jahr eher zu besonderen Anlässen zu verreisen. Angeführt wird diese Gruppe von der Generation Z (81 %) und den Millennials (74 %), die zu Konzerten und Festivals reisen.
Qualität wird vor Ort großgeschrieben: 58 % planen, Superior- oder Luxuszimmer zu wählen (+4 pro Person im Vergleich zum Vorjahr), was auf eine Verlagerung hin zu bedeutungsvolleren und gehobeneren Erlebnissen hindeutet.
Dynamische Preisgestaltung gewinnt an Akzeptanz: 65 % der Reisenden befürworten mittlerweile eine nachfrageorientierte Preisgestaltung, während 42 % bereit wären, für Unterkünfte in beliebten Reisezielen mehr zu bezahlen, wenn dies dazu beitragen würde, den Übertourismus zu reduzieren.
Laut SiteMinder gehen diese Verhaltensänderungen mit einer wiederentdeckten Wertschätzung für das Reisen einher. Fast die Hälfte (49 %) der Befragten gab an, in den nächsten zwölf Monaten ein stärkeres Reiseinteresse zu verspüren, während lediglich 12 % ein nachlassendes Interesse äußerten.
Der Bericht beleuchtet zudem auf einzigartige Weise, wie Gäste aus verschiedenen Märkten ihre Reisevorbereitung und ihren Aufenthalt im kommenden Jahr gestalten werden. So zeigt er beispielsweise, dass chinesische Reisende Deluxe-Zimmer buchen und bekannte Hotelketten bevorzugen, spanische Reisende hingegen legen größten Wert auf Kundenservice, Indonesier buchen am häufigsten über Online-Reisebüros (OTAs), und amerikanische Gäste führen erneut bei Direktbuchungen und Inlandsreisen an und kehren oft treu zurück, sobald sie einen klaren Mehrwert erkennen.
„Diese neue Studie bekräftigt eine entscheidende Wahrheit“, fügt Innes hinzu, „es gibt kein Patentrezept, um die Nachfrage im heutigen Reiseumfeld zu bedienen. Reisende in allen Märkten gestalten ihre Reisen immer individueller – von der Online-Hotelsuche bis hin zu den Erlebnissen, die ihnen nach der Ankunft wichtig sind – und nur die Hotels, die diese großen Unterschiede antizipieren und darauf reagieren können, werden im kommenden Jahr ihre idealen Gäste finden und optimal betreuen können.“
Der SiteMinder Changing Traveller Report 2026 ist hier verfügbar.