Thailand zählt laut einem Bericht von SiteMinder zu den zehn beliebtesten Reisezielen im asiatisch-pazifischen Raum im Jahr 2026.
Der „Changing Traveller Report 2026“ von SiteMinder zeigt, dass das Land bei Reisenden aus Singapur, Indien, Indonesien, China und Australien immer beliebter wird, wenn sie ihre Reisen für das kommende Jahr planen.
Ein neuer Bericht von SiteMinder, der weltweit führenden Plattform für Hotelgästegewinnung und Umsatzsteigerung, zeigt, dass Thailand im kommenden Jahr bei Reisenden aus dem asiatisch-pazifischen Raum ganz oben auf der Wunschliste steht und in allen wichtigen Märkten der Region zu den Top 10 Reisezielen zählt. Bei Singapurern belegt das Land mit 16 % den fünften Platz, bei Indern (12 %), Indonesiern (12 %) und Chinesen (6 %) den achten und bei Australiern (7 %) den neunten. Betrachtet man die beliebtesten Städte, liegt Bangkok bei Singapurern mit 13 % auf Platz sechs und bei Indern mit 10 % auf Platz sieben.
Der „Changing Traveller Report 2026“ von SiteMinder, die weltweit größte Verbraucherstudie zum Thema Unterkünfte, befragte 12.000 Reisende in 14 Ländern, darunter Thailand, China, Frankreich, Indien, Spanien, Großbritannien und die USA.
Bei thailändischen Reisenden steht Japan weiterhin ganz oben auf der Liste der beliebtesten Reiseziele für 2026. 56 Prozent der einheimischen Reisenden planen einen Besuch in Japan, während 33 Prozent Südkorea bevorzugen. 27 Prozent möchten nach China reisen, weitere 13 Prozent nach Singapur und ebenso viele nach Taiwan. Vier der fünf Städte, die thailändische Reisende am häufigsten besuchen möchten, liegen in Japan: Tokio (42 Prozent), Osaka (23 Prozent), Kyoto (17 Prozent) und der Fuji (16 Prozent). Seoul ist mit 27 Prozent die einzige Stadt außerhalb Japans unter den Top Fünf.
Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem 49 % der Reisenden weltweit trotz anhaltender wirtschaftlicher Veränderungen, geopolitischer Ereignisse und klimabedingter Bedenken einen stärkeren Reisewunsch für 2026 angeben. Unter den thailändischen Befragten liegt dieser gesteigerte Wunsch sogar bei 64 %, während nur 15 % einen Rückgang angaben.
„Der jüngste Bericht von SiteMinder ist zum Jahresbeginn äußerst ermutigend“, sagt Supakrit Phansomboon, Country Manager – Thailand bei SiteMinder. „Angesichts der dynamischen globalen Lage ist es beruhigend zu sehen, dass die Reiselust wächst und Thailands vielfältiges Angebot weiterhin internationale Gäste anziehen wird. Für Hotels bedeutet dies, dass sie sich auf die stetig steigenden Erwartungen der Gäste von morgen vorbereiten müssen.“
Verhaltensänderungen, die durch ein stärkeres Reisebedürfnis ausgelöst werden
Thailändische Reisende verspüren ein stärkeres Reisebedürfnis und ändern daher auch ihre Reiseplanung für das kommende Jahr. 38 Prozent geben an, ihre Hotels früher zu buchen, 31 Prozent bevorzugen Aufenthalte in der Nähe ihres Wohnorts – der höchste Anteil aller befragten Länder – und 32 Prozent werden weniger ausgeben, um ihr Reisebudget optimal zu nutzen.
Bei der Planung und Buchung ihres Hotelaufenthalts beginnen 27 % der Reisenden ihre Recherche auf einem Online-Reiseportal (OTA), während 13 % zunächst einen Reiseblog konsultieren – der weltweit höchste Anteil für diese Informationsquelle. Bei der Buchung selbst bleiben Online-Reiseportale mit 47 % der bevorzugte Buchungskanal, gefolgt von Suchmaschinen mit 22 % und Direktbuchungen – über die Hotelwebsite, per Telefon oder E-Mail – mit 20 %.
Das Standardzimmer bleibt mit 58 % die beliebteste Wahl unter thailändischen Reisenden – ein höherer Anteil als bei jeder anderen befragten Nationalität. Darauf folgen Superior-Zimmer mit 24 % und Deluxe-Zimmer mit 12 %. Auch bei der Wahl der Unterkunftsart sind Thailänder mit 21 % die Gruppe, die am häufigsten ein Bed & Breakfast bucht.
Weitere Erkenntnisse im Zusammenhang mit dem thailändischen Reisenden umfassen:
Fast 80 % der Befragten stimmen mittlerweile zu oder stimmen voll und ganz zu, dass Hotels ihre Preise in der Hochsaison anpassen können sollten. Dieser Wert liegt deutlich über dem globalen Durchschnitt von 65 % und liegt nur hinter Indonesien (88 %) und Indien (85 %).
Mit 51 % geben Thailänder im Vergleich zu anderen Ländern häufiger Geld für Gourmetküche oder Weinproben in Hotels aus, gefolgt von Spa-Behandlungen (40 %) und Live-Musik (33 %). Da Hotels zunehmend auch Gäste ohne Hotelaufenthalt willkommen heißen, sind Thailänder mit 48 % auch bereit, spontan in Hotelrestaurants oder Rooftop-Bars einzukehren – ein Wert, der über dem globalen Durchschnitt von 40 % liegt.
86 Prozent der Thailänder stehen der Nutzung ihrer Daten durch Hotels zur Personalisierung ihres Aufenthalts positiv gegenüber. Damit sind sie unter allen Reisenden am aufgeschlossensten und liegen deutlich über dem globalen Durchschnitt von 63 Prozent.
Was KI angeht, halten 60 % der Thailänder Preisüberwachung und Benachrichtigungen für die wichtigste Funktion für ihre Hotelaufenthalte im Jahr 2026 – der höchste Wert aller befragten Länder. Darauf folgen zusammenfassende Hotelbewertungen mit 56 % und die Unterstützung bei der Suche nach passenden Geheimtipps mit 48 %.
Wenn Reisende eine Superkraft haben könnten, würden Thailänder mit 36 % am zweithäufigsten die Fähigkeit wählen, alle Sprachen zu sprechen – direkt hinter Deutschen mit 37 %. Danach folgen die Fähigkeit, immer die besten Geheimtipps zu finden (13 %) und das Wetter beeinflussen zu können (12 %).
Phansomboon fügt hinzu: „Ob dynamische Preisgestaltung oder Investitionen in unvergessliche Erlebnisse – thailändische Reisende gehen bei der Planung ihrer Unterkunft und der Erlebnisse vor Ort neue Wege, um ihre Aufenthalte im Jahr 2026 optimal zu gestalten. Und da Technologie eine immer zentralere Rolle spielt – von KI bis hin zu datengestützter Personalisierung – werden diejenigen Hotels, die diese sich wandelnden Erwartungen antizipieren und darauf reagieren können, am besten positioniert sein, um ihre Wunschgäste im Jahr 2026 zu gewinnen, zu begeistern und deren Zufriedenheit zu maximieren.“