In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und digitale Innovation im Gastgewerbe an erster Stelle stehen, hat sich Schani Hotels als Vorreiter erwiesen. An der Spitze ihrer technologischen Fortschritte und ihres Engagements für nachhaltige Praktiken steht Christian Mueller, der Gruppenleiter für Systemintegration. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung im Gastgewerbe und Fachwissen bei verschiedenen Anbietern von Property-Management-Systemen (PMS) war Christian maßgeblich an der Gestaltung des Nachhaltigkeitsansatzes von Schani Hotels, der Verbesserung des Gästeerlebnisses und der Revolutionierung der Talentrekrutierung beteiligt.
Die in Wien ansässigen Schani Hotels haben Anerkennung für ihre zukunftsweisenden Strategien zur Reduzierung ihres ökologischen Fußabdrucks und zur Bereitstellung einer nahtlosen digitalen Gästereise erhalten. Christians umfassendes Wissen und seine praktische Erfahrung in der Branche haben Schani Hotels zu neuen Höhen geführt und sie zu einem führenden Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation gemacht.
Während Christians Amtszeit bei Schani Hotels wurde in der gesamten Organisation ein bemerkenswerter Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit gelegt. Durch die Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen und den Einsatz innovativer Technologien ist es der Hotelgruppe gelungen, den Energieverbrauch zu senken, Abfall zu minimieren und erneuerbare Ressourcen zu nutzen. In diesem Interview beleuchtet Christian die spezifischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Schani Hotels und wie diese Initiativen zu ihrem Erfolg bei der Reduzierung der Umweltbelastung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer hohen Gästezufriedenheit beigetragen haben.
Im heutigen digitalen Zeitalter geht das Gasterlebnis weit über die physischen Aspekte eines Hotelaufenthalts hinaus. Schani Hotels ist sich der Bedeutung einer nahtlosen digitalen Gästereise bewusst, vom Moment der Buchung bis zur Interaktion nach dem Aufenthalt. Christian gibt Einblicke in die von Schani Hotels eingesetzten Spitzentechnologien, wie zum Beispiel fortschrittliche Property-Management-Systeme und personalisierte Gästekommunikationsplattformen. Entdecken Sie, wie diese digitalen Tools das Gästeerlebnis revolutioniert haben und es Schani Hotels ermöglichen, maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten, die Bedürfnisse der Gäste zu antizipieren und langfristige Beziehungen zu pflegen.
Die Rekrutierung von Top-Talenten war schon immer eine Herausforderung für die Hotelbranche, und Schani Hotels bildet da keine Ausnahme. Christian ist jedoch davon überzeugt, dass Technologie der Schlüssel zur Überwindung dieser Rekrutierungskrise ist.
Begleiten Sie uns in diesem exklusiven Interview mit Christian, Group Manager of Systems Integration bei Schani Hotels, während wir in die faszinierende Welt der Nachhaltigkeit, der digitalen Transformation und der Talentrekrutierung in der dynamischen Landschaft der Hotelbranche eintauchen.
Schani Hotels' ESG Strategy Unpacked
HotelTechReport: Erzählen Sie uns etwas über Ihren Hintergrund im Gastgewerbe und in der Technik?
Christian: Ich bin Christian, Gruppenleiter Systemintegration bei Schani Hotels. Ich verfüge über ca. 10 Jahre Erfahrung in der Hotelbranche mit verschiedenen Immobilien in und um München, Deutschland. Anschließend habe ich mit verschiedenen Anbietern von Property Management Systemen (PMS) zusammengearbeitet, nämlich dem Hetras PMS-System, dem StaynTouch PMS-System, der Shiji Enterprise-Plattform und Guestline. Seit April 2022 bin ich bei Schani Hotels angestellt. In meiner aktuellen Rolle bin ich für den Aufbau eines skalierbaren Tech-Stacks für unser Anwesen verantwortlich. Ich betreue alle unsere Systeme, sorge für deren nahtlose Integration und berücksichtige dabei auch die Aspekte Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
HotelTechReport: Auf welche ein bis zwei Geschäftsziele mit höchster Priorität konzentriert sich Schani Hotels derzeit? Diese können technikbezogen sein, müssen es aber nicht.
Christian: Nachhaltigkeit ist für uns neben der Etablierung einer nahtlosen digitalen und mobilen Guest Journey ein wichtiger Schwerpunkt. Wir engagieren uns auch für die Entwicklung nachhaltiger Gästezimmer durch die Vernetzung verschiedener Systeme. Unser Ziel ist es, die Art und Weise, wie Reiseerlebnisse in Zukunft stattfinden, zu revolutionieren.
HotelTechReport: Ich denke, beides steht für Hoteliers auf der ganzen Welt ganz oben auf der Liste. Lassen Sie uns auf Nachhaltigkeit doppelklicken. Können Sie uns sagen, worauf Sie sich dort konzentrieren?
Christian: Wir streben konsequent nach Nachhaltigkeit und arbeiten aktiv daran, die Umweltauswirkungen unserer Immobilie zu reduzieren. Dabei sind verschiedene Maßnahmen umzusetzen. Zunächst haben wir auf dem Dach unseres Grundstücks Photovoltaikanlagen installiert. Darüber hinaus haben wir das Heiz- und Kühlsystem für das gesamte Gebäude optimiert. Anstatt separate Klimaanlagen für jeden Raum zu steuern, verfügen wir über eine zentrale Klimaanlagensteuerung für das gesamte Gebäude. Wir bieten Gästen jedoch die Flexibilität, die Temperatur in ihren einzelnen Zimmern innerhalb eines bestimmten Bereichs anzupassen und so die Auswirkungen auf benachbarte Räume so gering wie möglich zu halten. Unser Ziel ist es, im Einklang mit unseren allgemeinen Nachhaltigkeitszielen das ganze Jahr über eine konstante Temperatur aufrechtzuerhalten. Im Sommer kühlen wir das gesamte Gebäude, im Winter heizen wir es. Ebenso behalten wir im Frühling und Herbst die gleichen Temperatureinstellungen bei. Unser Ansatz konzentriert sich auf die Betrachtung des gesamten Jahres-Fußabdrucks und nicht auf den schwankenden täglichen Heiz- und Kühlbedarf.
Da wir derzeit eines unserer kommenden Objekte bauen, ist es unser Ziel, die Umweltauswirkungen einzelner Räume sowie den gesamten Fußabdruck aller unserer Räume zu messen. Dazu gehört die Überwachung des Wasser- und Stromverbrauchs sowie des Gasverbrauchs für Heizung und Klimaanlage. Durch die Erhebung dieser Daten können wir den spezifischen ökologischen Fußabdruck der gesamten Immobilie ermitteln.
Darüber hinaus suchen wir aktiv nach Möglichkeiten, über diese Maßnahmen hinauszugehen, und führen derzeit Untersuchungen zur Zusammenarbeit mit Einzelpersonen oder Unternehmen durch, die uns bei der Messung der Abfallproduktion für das gesamte Anwesen und nicht nur für einzelne Räume unterstützen können. Dieser umfassende Ansatz wird es uns ermöglichen, den gesamten ökologischen Fußabdruck des Gebäudes genau zu bewerten.
HotelTechReport: Gibt es Tools, die Sie verwenden, um diese Arbeit zu erleichtern?
Christian: Tatsächlich ist die Beschaffung all dieser Informationen eine ziemliche Herausforderung, und wir befinden uns derzeit in der Phase der Feinabstimmung des Prozesses. Es gibt Möglichkeiten, solche Informationen aus Ihrem KNX-System, digitalen Raumsteuerungen und der gesamten Gebäudesteuerung zu extrahieren. Bei Echtzeitdaten kommt es jedoch weitgehend auf den Anbieter und die Datenquelle an. In dieser Hinsicht ist die Messung des Stromverbrauchs vergleichsweise einfacher als die Messung des Gas- oder Wärmeverbrauchs der Immobilie. Letzteres erfordert häufig Anbindungen an Drittanbieter oder den allgemeinen Heizungs-/Gebäudeversorger. Um diesem Problem zu begegnen, haben wir den Ansatz gewählt, unsere eigenen Datenbanken einzurichten, um alle diese Informationen zu konsolidieren. Sobald die Datenbanken betriebsbereit sind, werden wir die Live-Daten auf unserer Website anzeigen. Derzeit befinden wir uns in der Bauphase der Implementierung dieser Systeme, und obwohl sie noch nicht live sind, werden sie bei der Eröffnung unserer nächsten Immobilie einsatzbereit sein.
HotelTechReport: Wer entscheidet in Ihrem Unternehmen über die Festlegung dieser Benchmarks?
Christian: In unserer Organisation haben wir einen eigenen Nachhaltigkeitsmanager bzw. Gruppenmanager für Nachhaltigkeit. Dieses Engagement für Nachhaltigkeit stammt von unseren Eigentümern, insbesondere der Familie, der Shani Hotels gehört. Was die Struktur unserer Organisation betrifft, haben wir auch einen Gruppenmanager für Systemintegration eingeführt. Ich bin derzeit dafür verantwortlich, die optimale Struktur für dieses Zentrum zu definieren und sicherzustellen, dass es mit unseren Zielen übereinstimmt.
Der Fokus auf Nachhaltigkeit und Umwelt hat für unsere Eigentümer und die mit Shani Hotels verbundene Familie seit langem Priorität. Tatsächlich war ihr erstes Anwesen, das Umwelt Hotel in Österreich, als umweltfreundliche Einrichtung bekannt. Der Bau unseres Vorzeigeobjekts, des Schani Hotels, verkörpert dieses Engagement für Nachhaltigkeit weiter. Neben der Nachhaltigkeit ist die Digitalisierung ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir priorisieren.
Daher arbeiten sowohl der Sustainability Manager als auch ich als Gruppenleiter für Systemintegration eng zusammen mit dem gemeinsamen Ziel, eine Immobilie zu entwickeln, die sich sowohl durch Digitalisierung als auch durch Nachhaltigkeit auszeichnet.
HotelTechReport: Wie priorisieren Sie ESG-Bemühungen im gesamten Portfolio?
Christian: Unser Ziel ist es, in allen unseren Immobilien mehrere Initiativen zu integrieren. Auch wenn es möglicherweise nicht möglich ist, jeden Aspekt in jeder Immobilie umzusetzen, sind wir bestrebt, an jedem Standort so viele Punkte wie möglich zu erfüllen. Aus bautechnischer Sicht kann es bei der Messung bestimmter Verbrauchsarten zu Einschränkungen kommen, die die Messung unpraktisch machen. Wann immer es jedoch eine praktikable Lösung gibt, verfolgen wir diesen Weg.
Wenn es darüber hinaus Möglichkeiten gibt, die Häufigkeit der Reinigung von Übernachtungszimmern zu reduzieren, verfolgen wir den Ansatz, den Gästen die Entscheidung zu überlassen. Wenn Gäste eine Zimmerreinigung wünschen, stellen wir diesen Service kostenlos zur Verfügung. Sofern jedoch kein Wunsch oder Bedarf für eine Reinigung besteht, sehen wir davon ab. Indem wir uns an den Vorlieben unserer Gäste orientieren, schonen wir den Energie- und Wasserverbrauch im Reinigungsprozess. Diese Einsparungen wurden durch die Zusammenarbeit mit unseren Drittanbietern quantifiziert. Die konkreten Zahlen werden auf unserer Website angezeigt und spiegeln die messbaren Auswirkungen der Nichtreinigung von Räumen wider.
HotelTechReport: Es fühlt sich an, als hätte die Technologie im Gastgewerbe in den letzten Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht. Liegt das alles an der Pandemie?
Christian: Nein, die Pandemie war nicht der alleinige Auslöser unserer Nachhaltigkeitsinitiativen, hatte aber durchaus erhebliche Auswirkungen auf verschiedene Aspekte. Dies veranlasste uns, Maßnahmen zur Kostensenkung in Betracht zu ziehen und dem Wohlergehen unserer Mitarbeiter Priorität einzuräumen. Darüber hinaus haben wir uns auf die Minimierung des Infektionsrisikos und die Umsetzung vorbeugender Maßnahmen konzentriert. Doch schon vor der Pandemie war Nachhaltigkeit für unser Unternehmen stets ein zentrales Anliegen. Wir haben konsequent nach Möglichkeiten gesucht, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern, Energie und Wasser zu sparen.
Ein Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Aufrechterhaltung der Sauberkeit in den Gästezimmern, ein anderer Aspekt betrifft die Beschaffung von Lebensmitteln für Frühstücksbuffets. Wir denken über die Herkunft der von uns angebotenen Produkte nach und überlegen, ob sie aus der Region stammen oder aus fernen Regionen importiert werden. Ebenso untersuchen wir den täglichen Produktionsabfall, bewerten die Verwendung von Plastikstrohhalmen und erkunden Alternativen. Wir bewerten Entscheidungen wie die Verwendung von umweltfreundlichem Papier zum Drucken anstelle von Frischpapier oder die Entscheidung für Recyclingpapier. Diese scheinbar kleinen Schritte tragen gemeinsam zu einem nachhaltigeren Fußabdruck in allen unseren Unterkünften bei.
Darüber hinaus erstreckt sich unser Engagement für Nachhaltigkeit auch auf unseren digitalen Ansatz. Die Nutzung der Digitalisierung verbessert nicht nur das Gästeerlebnis, sondern steht auch im Einklang mit unseren Nachhaltigkeitszielen. So minimieren wir beispielsweise den Bedarf an übermäßigem Drucken an der Rezeption, nächtlichen Auditberichten, Gästemappen und Schlüsselkartenlisten. Wir sind uns bewusst, dass die traditionellen Kontaktpunkte in unserer Branche durch technologische Fortschritte verändert werden können. Wir haben uns auf eine digitale Reise begeben, um uns an diese Veränderungen anzupassen und den Betrieb zu optimieren.
Um diese Transformation zu erleichtern, begann meine Rolle damit, mir einen umfassenden digitalen Überblick über unsere Shani-Immobilien zu verschaffen. Dazu gehörte die Bewertung der Konnektivität und Datenverfügbarkeit unserer bestehenden Lieferanten. Durch die Konsolidierung dieser Informationen können wir fundierte Entscheidungen treffen, die der gesamten Organisation und jeder Immobilie einzeln zugute kommen. Unser Fokus liegt auf der Auswahl von Systemen, die auf die Bedürfnisse der gesamten Organisation zugeschnitten sind, und nicht auf der Basis einzelner Objekte. Wir priorisieren Systeme, die strukturierte Ketten- und Mieterebenen bieten und es uns ermöglichen, Änderungen auf Mieterebene umzusetzen und so eine Einheitlichkeit über alle Objekte hinweg sicherzustellen. Dieser Ansatz ermöglicht eine einfachere Überwachung der Leistung der Organisation, sowohl auf jährlicher Basis als auch im täglichen Betrieb. Insbesondere bei der Konfiguration von Tarifen, Räumen, Strukturen und Richtlinien erweist sich die Verwaltung und Betreuung von Systemen auf Mieterebene als effizienter und praktischer. Die Einrichtung dieser Aspekte auf Gruppenebene sorgt für Konsistenz und vereinfacht Wartungsaufgaben.
How Mueller Approaches Technology in a Rapidly Shifting Market
HotelTechReport: An welchen großen Technologieinitiativen arbeiten Sie gerade?
Christian: Sicherlich war die Einführung von Maßnahmen zur Reduzierung der E-Mail-Nutzung und zur Förderung der Chat-Verfügbarkeit im vergangenen Jahr ein wichtiger Schritt für die Schani-Filialen. Unser Ziel ist es, die Abhängigkeit von langwierigen E-Mail-Austauschen zu minimieren und stattdessen kürzere Nachrichten oder kurze Besprechungen innerhalb der Organisation zu fördern. Wir sind uns bewusst, dass auch Chatnachrichten und Online-Meetings einen digitalen Fußabdruck hinterlassen und Auswirkungen auf die Umwelt haben. Allerdings sind die Auswirkungen im Vergleich zum Versenden von E-Mails mit Dateianhängen deutlich geringer. Bei E-Mail-Anhängen werden Dateien oft heruntergeladen, kopiert, erneut hochgeladen und dann per E-Mail versendet, was zu doppelten Dateien und einem erhöhten Datenspeicherbedarf führt. Im Gegensatz dazu wird dieser digitale Fußabdruck durch die Nutzung von Chat-Gesprächen und die Zusammenarbeit an online gespeicherten Live-Dateien verringert.
Wir haben Schulungsprogramme implementiert, um sicherzustellen, dass unsere Mitarbeiter diese Systeme effektiv nutzen können. Interessanterweise sind viele unserer Mitarbeiter mit Chat-Umgebungen bereits aus der persönlichen Nutzung ähnlicher Plattformen vertraut. Wir haben festgestellt, dass die Nutzung des Chats als Kommunikationsmittel im Vergleich zum formellen E-Mail-Schreiben komfortabler und einfacher ist. Einige Mitarbeiter sind möglicherweise nicht daran gewöhnt, formelle E-Mails zu verfassen, da dies während ihrer Ausbildung oder im persönlichen Umgang nicht erforderlich war. Folglich hat der Einsatz von Chat-Systemen den Onboarding-Prozess für neue Mitarbeiter erleichtert, da er sich an deren bestehende Vertrautheit anpasst und eine schnelle und informelle Nachrichtenübermittlung ermöglicht, um Kollegen über wichtige Aktualisierungen oder Vorfälle zu informieren. Die Einführung dieser Systeme hat sich für unsere Organisation als vorteilhaft erwiesen.
Fresh Approaches to Labor and Distribution Challenges
HotelTechReport: Welche Auswirkungen hat die hohe Personalfluktuation auf Ihr Unternehmen und welche Technologie nutzen Sie gegebenenfalls, um diese Bemühungen zu rationalisieren?
Christian: Im Gastgewerbe wird es immer schwieriger, geschultes Personal zu finden und einzustellen. Die Pandemie hat dabei sicherlich eine Rolle gespielt, aber es spielen auch andere Faktoren eine Rolle. Ein wesentlicher Faktor ist, dass die in Hotels üblicherweise verwendeten Systeme oft komplex und für die Mitarbeiter nicht benutzerfreundlich sind. Ich habe mich immer gefragt, warum wir uns auf so komplizierte Systeme verlassen, bei denen neue Mitarbeiter Monate brauchen, um sie zu erlernen, und zwar nicht nur beim Ein- und Auschecken, sondern während ihrer gesamten Schicht an der Rezeption. Meiner Meinung nach wäre es vorteilhafter, Systeme einzuführen, die einfach zu erlernen und zu bedienen sind, ähnlich wie bei beliebten Social-Media-Plattformen wie WhatsApp, Facebook oder Instagram. Auf diese Weise würden die Mitarbeiter nur wenige Stunden Schulung benötigen, um ihre gesamte Schicht zu absolvieren. Darüber hinaus fühlen sich die Mitarbeiter wohler, Chat-Nachrichten mit Gästen zu schreiben, als formelle E-Mails zu verfassen. Die Vertrautheit und Benutzerfreundlichkeit der Chat-Plattformen trägt zu einer effizienteren und bequemeren Gästekommunikation bei.
HotelTechReport: Super interessant, denn in einem angespannten Arbeitsmarkt erleichtert die benutzerfreundliche Technologie den Hotels tatsächlich die Rekrutierung, da sie ihren Talentpool erweitern können. Apropos Technologie: Lassen Sie uns über Ihre allgemeine Technologiephilosophie sprechen.
Christian: Bei der Betrachtung von Software und Systemen ist es entscheidend, deren langfristige Tragfähigkeit und Kompatibilität zu beurteilen. Es ist wichtig, Systeme auszuwählen, die auch in den kommenden Jahren funktionsfähig bleiben und unterstützt werden. Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, ist es wichtig, gründliche Gespräche mit Anbietern über ihre Entwicklungspläne zu führen und ihre Pläne für zukünftige Verbesserungen zu verstehen.
Wir erforschen ständig neue Technologien, um sicherzustellen, dass wir mit dem verfügbaren Tech-Stack auf dem neuesten Stand bleiben. Dazu gehört die Berücksichtigung von Türschlossanbietern, Stromanbietern und anderen relevanten Faktoren beim Bau unserer Immobilien. Darüber hinaus legen wir Wert auf die Zugänglichkeit von Daten über echte OpenAPIs, die es uns ermöglichen, die Daten in Echtzeit zu extrahieren und zu nutzen. Indem wir Eigentümer und Kontrolle über unsere Daten sind, erhöhen wir unsere Unabhängigkeit von Softwareanbietern und erleichtern so den Anbieterwechsel bei Bedarf.
Es ist von entscheidender Bedeutung, zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen, die auf die Zukunft ausgerichtet sind. Es ist offensichtlich, dass mobile Geräte und die Digitalisierung in Zukunft eine bedeutende Rolle spielen werden. Die Digitalisierung ist nicht nur für unser Unternehmen wichtig, sondern auch für die Nachhaltigkeit unseres Planeten. Kleine Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft sind für jeden Einzelnen, jedes Eigentum und jedes Unternehmen möglich. Durch die Zusammenführung verschiedener Perspektiven und Ziele in unserer Organisation können wir uns in der digitalen Landschaft zurechtfinden und zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen.
Darüber hinaus verstehen wir die Bedeutung der digitalen Guest Journey. Unsere mobilen Anwendungs- oder Webanwendungspartner wie Like Magic bieten ein nahtloses Erlebnis, das mit der Buchungsmaschine beginnt und sich über den mobilen Zimmerschlüssel, Online-Dienstbuchungen und sogar Funktionen wie die Möglichkeit, Rechnungsadressen zu ändern oder Konten zu eröffnen, erstreckt App. Diese Fortschritte in der digitalen Guest Journey sind wirklich magisch und haben die Art und Weise, wie Gäste mit unseren Unterkünften interagieren, revolutioniert.
Traditionell verlassen sich Hotels für verschiedene Aufgaben, einschließlich der Arbeit an Excel-Dateien, auf dedizierte Desktop-PCs mit großen Monitoren, Tastaturen und Mäusen. In moderneren Immobilien ist es jedoch möglich, Aufgaben vollständig über ein Mobiltelefon zu erledigen. Dieser Ansatz kommt bei Mitarbeitern gut an, die eher daran gewöhnt sind, den ganzen Tag über Mobiltelefone zu nutzen. Die Häufigkeit der Mobiltelefonnutzung ist deutlich höher als die Zeit, die vor einem PC verbracht wird, insbesondere bei Personen, die nicht im Büro tätig sind.
Hotels haben außerdem den einzigartigen Vorteil, kontaktlose Check-in-Prozesse über Web-Apps oder native Anwendungen zu implementieren. Dadurch können Gäste mit ihren Mobiltelefonen einchecken, was das Gästeerlebnis und den Komfort noch weiter verbessert.
HotelTechReport: Was ist Ihrer Meinung nach das Einzige an der Hoteltechnologie, mit dem die meisten Leute in der Branche nicht einverstanden sind?
Christian: Ja, es gibt viele Leute, die argumentieren, dass OTAs (Online-Reisebüros) aufgrund der von ihnen erhobenen Provisionen schädlich für die Hotelbranche oder die Hoteliers selbst seien. Es ist jedoch wichtig, eine andere Perspektive zu berücksichtigen. Berücksichtigen Sie den Betrag, der für Online-Werbung über Plattformen wie Google oder andere ausgegeben wird. Vergleichen Sie diese Ausgaben dann mit der Provision, die normalerweise an einen OTA gezahlt wird.
In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und digitale Innovation im Gastgewerbe an erster Stelle stehen, hat sich Schani Hotels als Vorreiter erwiesen. Unter der Leitung von Christian Mueller, dem Gruppenleiter für Systemintegration, hat Schani Hotels die Art und Weise, wie Luxusimmobilien betrieben werden, revolutioniert, indem es nachhaltige Praktiken in den Vordergrund stellt und modernste Technologien einsetzt. Durch ihr Engagement für die Reduzierung der Umweltbelastung und die Verbesserung des Gästeerlebnisses haben Schani Hotels ihre Position als Branchenführer gefestigt.
Christian Muellers umfangreiche Erfahrung im Gastgewerbe und sein Fachwissen bei Anbietern von Property-Management-Systemen (PMS) haben maßgeblich dazu beigetragen, den Ansatz von Schani Hotels in Bezug auf Nachhaltigkeit und Innovation zu prägen. Durch die Umsetzung umweltfreundlicher Initiativen und den Einsatz innovativer Technologien ist es der Hotelgruppe gelungen, den Energieverbrauch zu senken, Abfall zu minimieren und erneuerbare Ressourcen zu nutzen. Christian befasst sich mit den spezifischen Nachhaltigkeitsmaßnahmen der Schani Hotels und deren tiefgreifenden Auswirkungen auf die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des Unternehmens bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung einer außergewöhnlichen Gästezufriedenheit.
Schani Hotels ist sich der Bedeutung der digitalen Gästereise im heutigen digitalen Zeitalter bewusst und legt Wert darauf, ein nahtloses Erlebnis von der Buchung bis zur Interaktion nach dem Aufenthalt zu bieten. Christian spricht über die von Schani Hotels eingesetzten fortschrittlichen Technologien, darunter hochmoderne Property-Management-Systeme und personalisierte Gästekommunikationsplattformen. Diese digitalen Tools haben das Gästeerlebnis verändert und es Schani Hotels ermöglicht, maßgeschneiderte Dienstleistungen anzubieten, die Bedürfnisse der Gäste vorherzusehen und dauerhafte Beziehungen zu pflegen.
Die Rekrutierung von Talenten ist seit langem eine Herausforderung für die Hotelbranche, aber Schani Hotels setzt auf Technologie als Lösung. Christian glaubt, dass der Einsatz innovativer Systeme dazu beitragen kann, die Rekrutierungskrise zu überwinden. In diesem Interview gibt er Einblicke in die Strategien von Schani Hotels zur Gewinnung von Top-Talenten und beleuchtet die Rolle der Technologie bei der Revolutionierung des Rekrutierungsprozesses.
Mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit, digitaler Transformation und Talentrekrutierung definiert die Hotelgruppe weiterhin die Grenzen der Exzellenz in der dynamischen Landschaft der Hotelbranche neu. Begleiten Sie uns in diesem exklusiven Interview mit Christian Mueller, während wir die faszinierende Welt der Schani Hotels und ihr unermüdliches Streben nach Nachhaltigkeit, digitaler Innovation und Talentakquise erkunden.